Fahrschulen spüren den Kostendruck
Analyse und Ergebnisse der DATAPART Expertenumfrage, Teil 2
Die Fahrschulen in Deutschland haben ein starkes Interesse daran, dass der Führerschein bezahlbar bleibt. Sie müssen jedoch mit den unvermeidbaren Kosten haushalten, die eine Fahrausbildung mit sich bringt. Darum sollte Planungssicherheit höchste Priorität haben. Vor allem, wenn die Rechnung aufgeht.
Rund 40 Prozent aller Fahrschulen geben an, dass der Kostendruck hoch oder sehr hoch ist. Sie wurden im Rahmen der großen DATAPART Expertenbefragung im Herbst 2025 befragt. 42 Prozent der Fahrschulen sprechen von einem gleichbleibenden Kostendruck. Lediglich rund 18 Prozent der Befragten schätzen den Kostendruck auf ihre Fahrschule als gering oder sehr gering ein. Die Expertenbefragung beweist: Der überwiegende Teil der Fahrschulen kämpft nach wie vor mit den Preissteigerungen in den Bereichen Energie, Fuhrpark und Personal. Dies sind die Bereiche, die bei den laufenden Kosten an vorderster Stelle rangieren.
Der Druck auf die Fahrschulinhaber resultiert unter anderem daraus, dass sie einen Ausgleich zwischen zwei berechtigten Ansprüchen finden müssen. Einerseits soll der Führerschein bezahlbar bleiben, andererseits wollen die angestellten Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer einen leistungsgerechten Lohn für ihre pädagogisch wertvolle Arbeit erhalten. Wie aus der DATAPART Expertenbefragung ebenfalls hervorgeht, wird der Wettbewerb auch auf dem Personalsektor ausgetragen. Rund die Hälfte der Fahrschulen in Deutschland gibt an, auf der Suche nach neuen Fahrlehrerinnen und Fahrlehrern zu sein.
Wer Kosten hat, braucht sichere Einnahmen
Um eine Fahrschule wirtschaftlich zu betreiben, ist Planungssicherheit bei den Einnahmen von entscheidender Bedeutung. Es gibt kaum noch Fahrschulen, die sich Außenstände in nennenswertem Ausmaß leisten können. Dabei stehen viele vor einem Dilemma. Denn der Aufwand, dem verdienten Geld hinterherzujagen, wird immer höher. Er kostet Nerven, bindet Mitarbeiter, verursacht unangenehme Gespräche mit den Fahrschülern und bedeutet insgesamt viel unproduktive Zeit. Oftmals müssen dafür Arbeitsstunden am Wochenende aufgewendet werden. Fahrschulen, die diese Mühen auf sich nehmen, stoßen immer häufiger an ihre Grenzen.
Planungssicherheit bringt weit mehr, als sie kostet.
Als professionelle Lösung für dieses Problem bietet es sich an, mit einem Factoringpartner zusammenzuarbeiten. Viele Fahrschulen haben erkannt, dass ein solcher Abrechnungsservice unterm Strich mehr einbringt, als er kostet. Er sorgt für schnellere Einnahmen, weniger Buchungsposten und mehr Planungssicherheit. Zudem verringert er den Aufwand in der Fahrschule immens. Eine Fahrschulinhaberin betont zusätzlich den emotionalen Mehrwert von Factoring. Sie sagt: „Endlich kann ich allen Fahrschülern wieder auf der Straße begegnen, ohne dabei nachzudenken, wer größere Beträge bei mir offen hat.“
Beitragsfoto: iStock (Standard-Lizenz)
Christian Kohler
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