In bewegten Zeiten gehört die Liquidität in den Fokus.

Finanzielle Sicherheit ist das Gebot der Stunde

Die Pläne des Bundesverkehrsministeriums haben für Verunsicherung gesorgt. Viele Fahrschulen haben Probleme damit, ihre Auslastung vernünftig zu planen. Gerade in solchen Zeiten gilt deshalb die Empfehlung: Fahrschulen sollten mehr denn je auf ihre Liquidität achten.

Plötzlich ist Planungssicherheit zu einem kostbaren Gut geworden. Den aktuellen Branchenumfragen zufolge sind die Anmeldungen zur Fahrausbildung allgemein zurückgegangen. Einige, die den Führerschein eigentlich dringend benötigen, spekulieren fälschlicherweise auf ein günstigeres Gesamtpaket der Fahrausbildung. Die Fahrschulverbände sind sich weitgehend einig, dass diese Erwartungen enttäuscht werden. Dennoch ist der Rückgang der Anmeldungen nicht von der Hand zu weisen.

Brancheninsider vermuten, dass die Anmeldezahlen im Frühjahr wieder steigen werden. Vielleicht sogar mehr denn je, wenn sich endlich die Erkenntnis durchsetzt, dass man nicht bis Sankt-Nimmerleins-Tag auf den Führerschein warten will. Also auf den Tag, an dem die blumigen Versprechen einer günstigeren Fahrausbildung wahr werden. Es ist also gut möglich, dass sich der Ausbildungsstau auflöst und die Anmeldungen wieder zahlreicher werden. Hinzu kommen saisonale Effekte. Aber wer weiß das schon? Angesichts der schwankenden Anmeldezahlen ist jede Fahrschule gut beraten, sich an der aktuellen Situation zu orientieren und ihre Einnahmen und Ausgaben genau im Blick zu behalten. Denn die Liquidität rückt in den Mittelpunkt.

 

Liquidität vs. Rentabilität

Für den Fortbestand eines Unternehmens ist eine ausreichende Liquidität essenziell. Sie stellt sicher, dass genügend flüssige Mittel vorhanden sind, um laufende Ausgaben wie Gehälter, Mieten und Energiekosten zuverlässig zu begleichen. Selbst wirtschaftlich erfolgreiche Betriebe können in Schwierigkeiten geraten, wenn ihnen kurzfristig Zahlungsmittel fehlen. Im Gegensatz dazu misst die Rentabilität, wie effizient ein Unternehmen seine Ressourcen nutzt, um Gewinne zu erzielen. Ein Beispiel: Die Anschaffung eines zusätzlichen Fahrsimulators kann rentabel sein und somit wünschenswert. Doch die Investition könnte die Liquidität gefährden. Die finanzielle Stabilität einer Fahrschule hängt letztlich von einem sinnvollen Verhältnis von Liquidität und Rentabilität ab.

 

Investitionen auf den Prüfstand

Für das Kostenmanagement ist zum Beispiel der Fuhrpark ein mächtiger Hebel. Es könnte sich also ausnahmsweise als sinnvoll erweisen, Ausbildungsfahrzeuge über den üblichen Zyklus hinaus zu betreiben oder eine passendere Struktur für den Fuhrpark zu finden. Erfahrungswerte zeigen: Es kann schon passieren, dass der Fuhrpark der obligatorisch strengen Kostenkontrolle entgeht. Hier und an anderen Stellen sollten geplante Investitionen vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen überdacht werden. Vor allem die Anschaffungen, die erst langfristig eine höhere Rentabilität versprechen, sollten nochmals hinterfragt werden. Im Gegensatz dazu haben sich die Investitionen, die sich schon morgen lohnen, eine klare Priorität verdient.

 

Außenstände auf Null runterfahren

Die unnötigste aller Liquiditätsbremsen in Fahrschulen sind hohe Außenstände. Dieses Ärgernis entsteht, wenn die Fahrschule auf Geld wartet, das sie bereits verdient hat, und zu geduldig mit ihren Fahrschülern ist. Die Zahlen der jüngsten DATAPART-Expertenbefragung zeigen, wie akut das Problem der erodierenden Zahlungsmoral für Fahrschulen ist. Rund 40 Prozent der Befragten gaben an, dass sich die Zahlungsmoral im Laufe der Jahre verschlechtert habe. Nur etwa 9 Prozent waren der Meinung, dass sie besser geworden sei. Die Befragung wurde im Herbst 2025 durchgeführt.

Fahrschulen, die das Thema Außenstände hinter sich lassen möchten, haben im Grunde zwei Möglichkeiten. Entweder bitten sie ihre Fahrschüler im Voraus zur Kasse oder sie holen sich einen Factoring-Dienstleister an Bord. Dieser überweist das verdiente Geld schnell auf das Konto der Fahrschule und übernimmt Rechnung und Mahnung komplett. Gegenüber der Vorkasse-Methode bietet Factoring enorme Vorteile, unter anderem die hohe Akzeptanz bei den Fahrschülern sowie die Entlastung des Personals. Außerdem birgt Vorkasse ein Rückzahlungsrisiko. Viele Fahrschulen haben sich längst wieder von der Vorkasse verabschiedet.

Wer auf Factoring setzt, weiß mit Sicherheit, dass die verdienten Summen sicher aufs Konto gutgeschrieben werden. Lästige Gespräche über Geld gehören ebenfalls der Vergangenheit an. Zudem erhalten die Fahrschüler eine Ansprechperson für alle Fragen zur Bezahlung. Diese geht so vertrauensvoll mit den Fahrschülern um, wie es auch die pädagogischen Fachkräfte in ihren Schulungseinheiten tun.

 

Factoring sichert Liquidität

Ein zusätzlicher Vorteil eines Factoringpartners in unsicheren Zeiten ist: Sollte das Geschäft der Fahrschulen tatsächlich wieder anziehen, schlägt sich das prompt auf dem Fahrschulkonto nieder. Jede Fahrstunde führt zügig zu einer Einnahme. Factoring entlastet das Büro nicht nur in diesem Fall wesentlich. Um säumige Fahrschüler kümmert sich DATAPART als Factoringpartner. Das tut nicht nur der Liquidität, sondern auch dem Arbeitsklima innerhalb der Fahrschule gut. Ein Fahrschulinhaber bestätigt: „Mit DATAPART funktioniert es einfach. Die Einnahmen fließen monatlich, und wir können uns darauf verlassen.“ Gerade in diesen bewegten Zeiten wird die Sicherheit, die ein Factoringpartner wie DATAPART bietet, zu einem wichtigen Eckpfeiler jeder Fahrschule.

 

Beitragsfoto: erstellt mit Unterstützung von KI

 

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Christian Kohler

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