Wie sich Fahrschulen peinliche Mahnanrufe sparen

Autor: Bernd Sautter

3. August 2023

Fahrschüler anzurufen wegen versäumter Zahlungen – das zählt zu den ungeliebten Tätigkeiten im Fahrschulalltag. Tatsächlich kann man dabei wenig gewinnen. Es gibt bessere Alternativen.

Haben Sie schon einmal einen Fahrschüler angerufen, dass er doch bitte die versäumte Zahlung endlich überweisen soll? Dann kennen Sie vermutlich das Gefühl, das sich einschleicht. Natürlich sind Sie im Recht. Natürlich ist es der Fahrschüler, dem die Situation peinlich sein sollte. Doch durch die simple Tatsache, dass Sie es selbst sind, der den Anruf tätigt, haben sie selbst ein schlechtes Gefühl dabei. Zumal Sie darauf gefasst sein sollten, dass Sie den Fahrschüler in einer Notlage erwischen. Die Erfahrung zeigt: Viele Menschen, die per Telefon auf Zahlungen aufmerksam gemacht werden, flüchten sich in Mitleid, verzögern oder stellen irgendwelche Schutzbehauptungen auf, deren Wahrheitsgehalt zumindest zweifelhaft ist.

Ungeliebte Tätigkeiten

Es gibt viele Gründe, warum Fahrschulmitarbeiter solche Mahnanrufe verabscheuen. Trotzdem sind sie weit verbreitet. Zum Leidwesen der eigenen Mitarbeiterschaft. Manchmal wird die direkte Ansprache auch auf die Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer abgewälzt. Sie mögen die Fahrschüler bei der Fahrstunde persönlich auf den Zahlungsrückstand ansprechen – vor oder nach der nächsten Fahrstunde. Ob Anrufen oder Ansprechen – die persönliche Tour bei der Mahnung ist für beide Seiten eine Tortur, die man sich sparen sollte. Außerdem birgt der Anruf die Gefahr, sich den Ausreden der Fahrschüler auszuliefern. Da meint man es gut als Fahrschule, erreicht aber das Gegenteil.

Kopf frei für qualifizierte Tätigkeiten

Die professionelle Alternative: Man spart sich diese Anrufe grundsätzlich. Eine Fahrschulmitarbeiterin spricht vielen anderen aus dem Herzen: „Ich arbeite nicht hier, weil ich Leute darauf hinweisen möchte, dass noch Zahlungen ausstehen. Ich will dem Geld nicht hinterherrennen müssen.“ Tatsächlich sollten Fahrlehrer sich auf die Fahrausbildung konzentrieren – und Bürokräfte auf den Fahrschülerservice. So machen es erfolgreiche Fahrschulen. Das Forderungsmanagement und das damit verbundene Mahnwesen ist komplett ausgelagert. Darin liegt eine der vielen Stärken eines Abrechnungsservice, wie ihn DATAPART anbietet.  DATAPART entlastet, unter anderem auch von unliebsamen Mahnanrufen. Diese Zeit können sich die Mitarbeitenden endlich sparen. Stattdessen können sich auf die positiven Dinge konzentrieren: die Lernerfolge und am Ende der guten Ausbildung eine erfolgreich bestandene Führerscheinprüfung.

Foto: Danke an Magnet.me auf Unsplash mit UnspashPlus Lizenz

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